TV WEILSTETTEN
Vom Ausflug nach Herrenberg hatten sich die Weilstetter Oberliga-Handballer mehr erhofft. Am Ende gab es für den TVW aber nur ein 33:33-Unentschieden gegen das Kellerkind
Die Voraussetzungen konnten kaum unterschiedlicher sein: Der TV Weilstetten führte als Tabellendritter das Mittelfeld der Oberliga an, den Herrenbergern steht im Keller der Rangliste das Wasser dagegen bis zum Hals. Die erste Folge davon war bereits wenige Tage vor dem Duell spürbar: Die SG H2Ku und Trainer Jörg Ebermann beendeten die Zusammenarbeit.
Am Sonntag gegen die dezimierten „Füchse“ stand Interimscoach Tim Gauß an der Seitenlinie. Und der sah zunächst ein ausgeglichenes Spiel. In diesem dauerte es mehr als drei Minuten, ehe Daniel Weckenmann den ersten Treffer erzielen konnte. Die TVW-Führung war aber nicht von langer Dauer, mit mehr Tempo stellte der Gäu-Klub auf 2:1 (4. Minute).
Der nächste Doppelpack kam jedoch von den Weilstettern (2:3/8.). Zwar schaffte Herrenberg in der Folge mehrfach den Ausgleich, vorlegen konnten jedoch die „Füchse“. Felix Funke besorgte die 8:7-Führung, dann handelte sich Rasmus Bee eine Zeitstrafe ein. In Überzahl drehte die SG den Spielstand, konnte sich zunächst aber nicht absetzen. Raphael Forster und Fabian Lissy warfen erneut die Gäste in Front.
Der Vorteil verpuffte jedoch rasch wieder, Herrenberg machte es nun etwas besser. Beim Stand von 12:11 scheiterte Forster beim Siebenmeter und Nik Wittke holte für die Gastgeber die erste Zwei-Tore-Führung der Partie. Doch Forster konnte vier Sekunden vor der Pause seinen Patzer wettmachen, verkürzte nervenstark auf 12:13. Zum Gang in die Katakomben war damit noch alles offen.
Zum Start in die zweite Hälfte sorgte Funke für den Ausgleich, nur Sekunden später gingen die Herrenberger aber wieder in Front. Doch auch die SG setzte sich weiterhin nicht ab – und das sollte sich kurze Zeit später rächen. Auch die „Füchse“ machten richtig Tempo und drehten mit einem 4:1-Lauf den Zwischenstand zu ihren Gunsten (16:18/34.).
Die Weilstetter waren in der Spur. Forster stellte zunächst noch auf plus Drei, nach einem Treffer von Florian Pawelka führte der TVW 20 Minuten vor Schluss mit 22:18. Eine Vorentscheidung? Keineswegs! Nach einer Auszeit fand der Gäu-Klub wieder besser statt, kämpfte sich auf minus Zwei heran. Auszeit Weilstetten…
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Autor: Larissa Bühler
Quelle: ZAK / Schwäbische.de