TV WEILSTETTEN
Die Oberliga-Handballer des TV Weilstetten lösten die Pflichtaufgabe gegen Kellerkind Altenheim, die Landesliga-Truppe des TVW siegte im Spitzenspiel. Auch die „Füchsinnen“ jubelten.
Der TV Weilstetten bleibt in der Oberliga durch den 39:35-Heimsieg gegen den TuS Altenheim in Schlagdistanz zum Spitzenduo. Daniel Weckenmann mit elf und Felix Funke mit zehn Treffern überzeugten.
„In der Abwehr waren wir nicht ganz so griffig, wie wir uns das gewünscht haben“, gestand TVW-Coach Felix Euchner ein. „Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass Altenheim sehr gute Aktionen drin hatte, wo sie den Ball schön durchgespielt haben. In den Phasen, in denen wir ein bisschen wegziehen, kriegen wir ein paar Unterbrechungen hin und dann hält Tim Deuringer im Tor auch einige Bälle. Was auch wieder ein großer Faktor war, dass wir einfach unsere breite Bank erneut nutzen konnten, dass jeder seine Pausen, aber auch seine Minuten hatte. So konnten wir mit einer guten Teamleistung wieder gewinnen.“
Auch die Weilstetter Verbandsliga-Frauen feierten einen nicht zu erwartenden 39:34-Heimsieg gegen die SG TG Altdorf/DJK Ettenheim – und schöpften noch mal Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. „Jetzt haben wir es auch mal geschafft, für eine Überraschung zu sorgen und eine Top-Mannschaft zu schlagen“, jubelte TVW-Trainer Timo Luppold, dessen Team zwischenzeitlich mit zehn Toren führte. „Wir haben es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht, über sehr, sehr intensive Abwehrarbeit. Wir haben sie genau dorthin gebracht, wo sie haben wollten. Sie waren genervt und da haben wir gemerkt, dass was drin ist. In der zweiten Halbzeit kriegen wir einen 0:7-Lauf gegen uns. Da kann so ein Spiel dann auch wieder in die andere Richtung kippen. Aber wir haben es geschafft, dass wir das Spiel für uns ziehen. Daher Hut ab vor der Mannschaft, die den unbedingten Siegeswillen hatte.“
In der Landesliga der Herren feierte der TV Weilstetten 2 einen 32:29-Heimsieg im Verfolgerduell gegen die HSG Fridingen/Mühlheim und bleibt das Team der Stunde. Nach dem sechsten Sieg in Serie ist der TVW „Deux“ nun Zweiter und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Durchmarsch machen…
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Autor: Daniel Drach
Quelle: ZAK / Schwäbische.de