TV WEILSTETTEN
Felix Euchner legt sein Traineramt beim Handball-Oberligisten TV Weilstetten zum Saisonende nieder. Nach fünf Jahren muss ein Nachfolger her – und der steht schon bereit.
Die „Füchse“ spielen in der Oberliga eine gute Rolle, überwintern auf dem vierten Tabellenplatz. Dennoch entschied sich Coach Felix Euchner nun dazu, seinen Posten im Sommer abzugeben.
„Es gab nicht den einen Bewegungsgrund“, erklärt Euchner seinen Entschluss. „Vom Gefühl her war es jetzt einfach der richtige Zeitpunkt. Auch als ich als Spieler aufgehört habe, war es eine Bauchentscheidung. Ich habe nie gedacht, dass ich das so lange machen würde. Aber die fünf Jahre haben mir unheimlich Spaß gemacht.“
Sportlich sei es keine einfache Zeit gewesen, gesteht Euchner ein. „Wir hatten im ersten Jahr in der BWOL eine starke Hinrunde“, erinnert sich der scheidende Trainer. „In der Rückrunde ging es aber bergab und wir haben erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt klargemacht. In der zweiten Saison stand dann ziemlich früh der Abstieg fest. Das war eine schwierige Zeit. Da hatten wir auch einen großen Kaderumbruch – was sich ja wie ein roter Faden durch die Jahre gezogen hat.“
So musste sich Euchner immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen. „Es war schwierig, etwas aufzubauen“, betont der TVW-Coach. „Man musste sich immer wieder etwas Neues überlegen. Aber ich denke, dass wir es geschafft haben – also nicht nur ich, sondern der Verein, Gerrit Jung und jetzt Mario Strölin –, wieder eine gute Struktur zu schaffen, dass es in die richtige Richtung geht und alle positiv in die Zukunft blicken können.“
Positiv sei auch gewesen, dass er aufgrund der vielen Rochaden „viele tolle Menschen“ kennengelernt habe, so Euchner weiter, „von denen ich auch viel lernen durfte. Dafür bin ich dankbar.“ Mit Strölin, der seit der aktuellen Saison als Co-Trainer bei den „Füchsen“ aktiv ist und auf Jung folgte, steht der Nachfolger schon in den eigenen Reihen bereit.
„Ich habe Mario als sehr akribisch kennengelernt“, betont Euchner. „Er ist sehr klar in seinen Vorstellungen und hat sich dem höheren Niveau auch schnell angepasst. Er hat viele gute Impluse reingebracht. Daher ist das eine gute Lösung. Er wird das gut machen.“ So ist der langjährige Trainer gespannt, was die Zukunft für die Weilstetter bereithält. „Aber ich denke, dass der Verein gut aufgestellt ist…“
Jetzt kostenlos den ganzen Artikel lesen >>>
Autor: Daniel Drach
Quelle: ZAK / Schwäbische.de