Leichtathletik Aktuell

Erstellt am Montag, 08. Juli 2024

Jannis Gartmann drittbester deutscher 400m-Hürdenläufer

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Drei TVWler bei Deutschen Meisterschaften

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Von Freitag 05.07.2024 bis Sonntag 07.07.2024 fanden die Deutschen Meisterschaften der U18 und U23 im Grenzlandstadion in Mönchengladbach statt. Erfreulicherweise konnten sich wie schon 2023 drei Athleten des TVWs dafür qualifizieren. Jule Trickel bei den wU18 über 100m Hürden, Jannis Gartmann bei den mU18 im Hochsprung, über 400m, 110m Hürden und 400m Hürden und Joshua Bozic bei den U23 im Dreisprung. Auf Grund des Zeitplanes und der Platzierungschancen entschied sich Jannis für einen Start über 400m Hürden und 110m Hürden. Auf Grund der Entfernung machten sich alle Sportler schon einen Tag vor Wettkampfbeginn auf die Reise und trotz mäßiger Wettervorhersage machte das Wetter einigermaßen mit.

 

Für Jule ging es am frühen Sonntagmorgen über die 100m Hürden. Auf Grund ihrer Vorleistungen war das Halbfinale das berechtigte Ziel. Sie trat im zweiten von fünf Vorläufen an, wo sie auf die Jahresschnellste aus München traf. Nach einem sehr guten Start konnte sie bis zur achten Hürden durchziehen, verlor etwas dann den Druck, kam aber mit 14,15sec. nahe an ihre Bestleistung heran und als dritte ins Ziel. Über ihre Zeit qualifizierte sie sich sicher für das Halbfinale. Dort traf sie im ersten von zwei Halbfinale wieder auf die Jahresschnellste. Leider startete sie dieses Mal nicht optimal, kam aber immer besser in Tritt und lief in 14,06sec. eine neue sehr gute persönliche Bestzeit. Mit dieser Zeit wurde sie siebte, alle Läuferinnen vor ihr blieben unter 14sec.-Marke und Daryl Ndasi aus München lief in 13,24sec. einen neuen deutsche Jugend Bestleistung und gewann später auch das Finale. Jule verpasste dies als zehnt knapp, konnte aber zufrieden mit der neuen Bestleistung sein und zu den besten 16 Hürdenläuferinnen Deutschlands zu gehören.

 

Jannis gehörte auf Grund seiner Vorleistungen zum engeren Kreis der Medaillenanwärter über 400m Hürden. Er lief am Freitagabend parallel zum Viertelfinale der EM seinen Vorlauf und startete dort im dritten von vier Vorläufen. Von Anfang kam er gut in den Rhythmus, lief druckvoll und führte das Feld relativ früh an, so dass er die letzten hundert Meter das Tempo herausnehmen und sich etwas schonen und sich sicher als erster in 54,31sec. für das Finale am Samstag qualifizieren konnte. Damit unterstrich er seine Medaillenansprüche. Am Samstag ging es dann in das Finale, bei dem er und weitere vier Läufer auf Grund ihrer Vorleistungen um den Titel liefen. Leider konnte er nicht so druckvoll beginnen wie am Freitag und musste so nach 200m mehr Druck aufbauen, was ihm gelang. In die Zielgerade kam er etwas hinter den ersten zwei Läufern herein und lief sein gewohntes gutes Finish, so dass sich der Kampf um die ersten drei Plätze an der letzten Hürde entschied. Diese touchierte er leider etwas und musste sich mit dem Bronzerang zufrieden geben. Aber trotzdem ein toller Erfolg für ihn und den TVW, eine Medaille bei den Deutschem Meisterschaften! Dazu die sensationelle Zeit von 52,84sec., mit der er nochmals deutlich seine Bestzeit toppte und auf den vierten Rang in der europäischen Bestenliste lief. Die Läufer vor ihm liefen auf Rang zwei und drei in dieser Bestenliste. Leider können nur zwei deutsche Läufer für die EM nominiert werden und so gab es für ihn auch eine leichte Enttäuschung trotz erfüllter Norm, aber als kleines Trostpflaster die Nominierung als Ersatzläufer und die wahrscheinliche Berufung in den Bundeskader. Am Sonntag versuchte er noch sein Glück über die 110m Hürden. Dort trat er im vierten von fünf Vorläufen am Sonntagmorgen an. Er erwischte keine optimalen Start, kam dann aber besser ins Rennen und als vierten in 14,76sec. ins Ziel und nahe an seine Bestzeit. Damit verpasste er knapp das Halbfinale.

 

Joshua trat am Samstagnachmittag im Dreisprung an. Auf Grund der Vorleistungen war das Ziel, das Finale der besten acht zu erreichen und die Top sechs anzugreifen wie auch seine Bestleistung. Leider verlief das Einspringen nicht gut und auch merkte man etwas die Müdigkeit auf Grund der kroatischen Meisterschaften der Vorwoche an. Im ersten Versuch kam er auf 13,97m. Der zweite Satz war deutlich weiter, aber ungültig und somit musste im dritten Versuch alles klappen, damit er sich noch für den Endkampf qualifizieren konnte. Es gelang und mit einem technisch nicht perfekten Sprung kam er auf 14,72m. Im weiteren Verlauf tat er sich weiter schwer, konnte sich aber im letzten Versuch noch auf 14,78m steigern und sich den siebten Platz sichern (vgl. auch lokale Presse, Ergebnisse 2024).

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